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Meine Jugend in Holtenau


Ich bin 1946 in der Hayssenstrasse 21 zur Welt gekommen.
 
Meine Kinder- und Jugendzeit habe ich in Holtenau verbracht, 90% davon im TUS-Holtenau beim Knabenfussball, Turnen und Prellball.
 
1970 habe ich in Holtenau eine Amerikanerin geheiratet und wir sind 1976 nach Missoula Montana USA ausgewandert. Nachdem ich in Montana neun Jahre gelebt habe,bin ich für sechs Jahre nach Phoenix gezogen, für weitere sechs Jahre nach Millwaukee, Wisconsin, und dann wieder zurueck nach Phoenix wo ich jetzt bleiben werde.
 
Meine Mutter lebt noch in Holtenau ,sie ist noch gut zuwege, Sie wird 88 im Marz und Ich komme jedes Jahr zu Ihrem Geburtstag nach Holtenau.
 
Die Frage nach einem Lieblingsthema fällt mir nicht schwer: der Holtenauer Flugplatz und ich haben sehr viel zusammen erlebt.
 
Ca.1951 habe ich mit Freunden Gewichte von den Englischen Flugzeugzelten entfernt und am Schrotthof in der Richthofenstr. verkauft.
 
Ca.1955 habe ich bei der Fluzeughalle gespielt als ein Meteor hat eine alte Heumaschiene in Brand setzte.
 
Jedes Jahr im Fruehjahr habe ich den Jaegern geholfen die Hasen auf dem Flugplatz unter Controlle zu bringen.
 
1957 habe ich mit meinen Spielkameraden auf dem Flugplatz in einem gossen Heuhaufen gespielt,einer von uns Kindern hatte Streichhoelzer,mehr brauch ich Hoffentlich nicht zu sagen.Keiner war verletzt!
 
Im Winter sind wir oft auf die Ablaufbahn Schlitten gefahren
 
In den fuenziger Jahren hatte jemand mit einem Segelflugzeug ohne Schwanz (die Schwalbe) in Holtenau experimentiert.
 
Leider war ich auch ,was ich glaube der erste Unfall war in Holtenau ein Augenzeuge,meine Schwester`s beste Freundin war auf einem Rundflug und nach der Landung war Sie aus dem Fluzeug falsch ausgestiegen und hatte Ihren Arm im Propeller bekommen.
 
In diesen gleichen Jahren ist die Marine nach Holtenau gekommen und hat die ersten Versuche mit der Albatross gemacht. um das Flugzeug schneller in die Luft zu kriegen von Land und Wasser mit Raketen.
 
Spaeter habe ich Elektromonteur gelernt ,einige meiner ersten Arbeiten waren der Umbau der Englischen Schule,der erste Kontrollturm, die ersten Lichter an der Rollbahn und der erste Wolkenschreiber in der Welt.
 
Spaeter habe ich Halle 59 umgebaut fuer die Marineflieger wo ich dann auch den ersten toetlichen Unfall erlebt habe.
 
Mit dem Einbau der Artillerieschule in halle 29 war denn meine Verbindung zum Flugplatz zu ende.
 
Oh ja meine Mutter hatte in der Vermittlung vom Mfg.5 gearbeitet, die ich dann auch oft besucht habe.
 
Herzliche Gruesse Peter

Peter Schlegelmilch
Montag, 12. Mai  2003